Die Geschichte vom guten Pferd, das nur so hoch springt wie es muss…

28 Punkte im ersten und 19 Punkte im zweiten Satz…und dann schossen wir zurück

Wenn es in der Bezirksklasse Volleyball Kicker-Noten gäbe, würde wohl diesmal fast keiner der Röhrsdorfer Spieler über eine 4,0 hinauskommen-und genau so sah das Spiel von uns am 20. März 2010 auch aus.

Der 1.Satz ging mit einer schnellen Führung für uns sehr erfolgsversprechend los. Aber wir wussten ja nicht was uns noch blühen sollte, denn das war alles nur Taktik! Einlulltaktik! Nach einigen guten Aktionen in der Feldabwehr, merkte die junge Chemnitzer Truppe um Trainer Dieter Höppner, dass die Röhrsdorfer zwar Tabellenführer sind, aber auch nur mit Wasser kochen. Chemnitz wurde von Ball zu Ball selbstbewusster und wir bekamen keinen Ball mehr ge“airdet.“ Plötzlich waren wir 20:22 hinten. Aber der flinke Rene´Kreutziger hielt uns mit guten Aktionen weiter im Spiel. 24:24 – das bedeutete Verlängerung im ersten Satz. Aber eine schnelle Entscheidung sollte es nicht geben! Immer wieder ging es hin und her. 25:25; 26:26; 27:27; 28:28…ich glaub das wär´noch ewig so weiter gegangen. Aber da der Schiedsrichter und auch wir irgendwann auch wieder nach Hause wollten, endete der Satz dann irgendwann mit 30:28 und jetzt das Positive: für uns. Somit 1:0 Satzführung für Blau-Weiß!

Das sollte Selbstvertrauen für den 2. Durchgang geben! Aber wie sich herausstellen sollte diesmal nicht für uns. Die junge PSV-Vertretung legte los, als gäbe es keinen Morgen. Hoch motiviert ballerten sie uns die Bälle um die Ohren! Beim Stand von 3:9 kam dann der Diagonalangreifer mit der Nummer 12 für den Oldstar mit der Rückennummer 6 ins Spiel. Doch auch er konnte zunächst keine großen Akzente setzen-aber wir hielten zumindest den 6 Punkte Rückstand. Beim 13:19 schlug es dann 4-und die 4 kam für die 7 ins Spiel-und der Spielverlauf kippte. Röhrsdorf drehte auf und ballerte zurück. Die Zeit der Vergeltung war gekommen. Mit einem 12:2 zum Satzfinish und einem 25:21 im zweiten Satz schafften wir noch das Wunder vom Heisenberg.

Im 3. Satz war dann die Messe endgültig gelesen. Die Chemnitzer immer noch schockiert von den Ereignissen der zweiten Satzhälfte des vorangegangenen Satzes-liefen eher orientierungslos durch das Feld. Die Gegenwehr war gebrochen. Mit 25:16 im 3.Satz konnten wir dann im letzten Akt doch noch ein „standesgemäßes“ Ergebnis erzielen.

Das Wort zum Spieltag:

Zum Glück haben wir wie oben erwähnt keine Kicker-Noten in der Volleyball Bezirksklasse. Aber: Auch Im Fußball ist wohl kein Spieler des angehenden deutschen Meisters am Samstag über ne 4,0 hinausgekommen. Meisterlich haben wir sicherlich nicht gespielt-aber wenigstens haben wir gewonnen und das zählt! Und da Milkau II verloren hat, sieht´s für uns nun ganz gut aus und für Milkau nicht.

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