3:0 Auswärterfolg am letzten Spieltag der Staffel II

April 19, 2010

„Heut spielen alle mal ne andere Position“ – unter diesem Motto stand die Auswärtspartie in Hainichen.

In den 1. Satz starteten wir folglich mit Steve Müller auf der Zuspielposition, Henrik Drewelow und Mathias Vogel als Außenangreifer, Tobias Fensch und Thomas Richter als Mittelblocker sowie Stephan Gläser als Diagonalangreifer. Zudem agierte Thomas Reuter aus der 2.Männermannschaft als Libero auf dem Feld. Nach anfänglichen Problemen bekamen wir das Spiel immer besser in den Griff. Hainichen, die mit einigen Verletzungssorgen in die Partie gingen, konnte sich keine große Führung herausspielen, so dass wir uns zu Satzmitte absetzten. Schließlich entschieden wir Satz 1 mit 25:23 für uns.

Auch in Satz 2 begannen wir in dieser Formation. Circa zu Satzmitte wechselte TSV-Trainer Mühlig dann ein wenig durch. Für Steve Müller kam Rene´Kreutziger als Zuspieler in´s Spiel und für Henrik Drewelow wechselte Mühlig Heiko Liebers als Hauptangreifer ein. Durch sehenswerte Aktionen in der Feldabwehr durch Thomas Reuter und v.a. Heiko Liebers (ich glaub der Kasten hat jetzt noch blaue Flecke 🙂 ) sowie durch zahlreiche Angriffe über Mathias Vogel, Henrik Drewelow bzw. dann später Heiko Liebers gewannen wir diesen Satz „deutlich“ mit 25:22.

In Durchgang 3 kam dann Stammlibero Ken Müller für Mathias Vogel ebenfalls als Hauptangreifer in den Röhrsdorfer Sechser. Er zeigte im Laufe des Satzes eine ordentliche Partie und war an mehreren Punkten zum letztendlich „knappesten“ Satz an diesem Tag (26:24) in Hainichen beteiligt.

Alles in allem war es ein sehr schönes Saisonfinale, bei dem wir alle noch einmal richtig viel Spass und mal Einblicke in eine Position hatten, die wir im Laufe der Saison noch nicht gespielt haben.

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Tie-Break Krimi! Röhrsdorf erreicht nach dem 23:21 im fünften Satz die Aufstiegsrunde. Gegner dort sind St. Egidien II und der Hennersdorfer SV.

April 12, 2010

Das Röhrsdorfer Volleyballvolk atmet auf. Nach dem 3:2 Nervenkrimi im Derby gegen Burgstädt ist die Aufstiegsrunde gesichert.

Die nervliche Belastung für TSV-Trainer Mühlig war wie bei den ca. 30-40 Zuschauern immens hoch. Wie verrückt diese Partie war, zeigt, dass die Blau Weißen bereits im 4. Satz 3 Matchbälle nicht verwandeln konnten und Burgstädt mit 29:27 den 2:2 Satzausgleich schaffte. Auch zuvor war das Spiel sehr spannend, jedoch bei Weitem nicht so dramatisch. Der 1. Satz ging aus unserer Sicht mit 22:25 an Burgstädt. Die Sätze 2 und 3 dann jeweils mit 25:21 an Röhrsdorf.

Doch was dann folgte war einfach nur der reinste Wahnsinn! Nach 3 Matchbällen noch der Satzverlust im 4. und im 5. beim 9:12 bereits mit 3 Punkten zurück. Burgstädt hätte einfach nur noch die 3 Punkte herunter spielen müssen. Dann wäre das fast schon obligatorische Ergebnis für uns in Burgstädt mit 2:3 perfekt gewesen, da wir bereits in den letzten beiden Spielzeiten mit Tie-Break Niederlagen abgefertigt wurden. Aber durch gezielte Aufschläge von Kapitän Thomas Richter und einer sehr guten Blockreihe um Tobias Fensch, Rene´ Mühlig und vor allem dem glänzend aufgelegten Mathias Vogel erreichten wir 4 Punkte in Folge und gingen mit 13:12 in Front.

Es entwickelte sich ein richtiges Matchballspiel. Zunächst holten wir unseren 4. Matchball beim 14:13, den nächsten beim 15:14. Danach war der Gastgeber dran und hatte nun seinerseits beim 15:16 aus unserer Sicht die Möglichkeit das Derby für sich zu entscheiden. Beim 17:16 holten wir Matchball Nummer 6. Doch auch den konnten wir nicht verwandeln. Es folgten die Matchbälle 2, 3 und 4 für Burgstädt beim 17:18, 18:19 bzw. 19:20. Nach diesen 3 erfolgreich abgewehrten Spielbällen hieß es dann erst einmal durchatmen, denn beim 21:20 waren wir wieder an der Reihe. Doch auch Matchball Nummer 7 war nicht das Spielende. Burgstädt wehrte auch diesen noch einmal ab. Bei Spielball numero 8 dann das scheinbar unmögliche! Wir erzielten – wenn auch etwas umstritten – den zur Beendigung des Spiels notwendigen 2 Punkte Vorsprung. SIEG! SIEG! SIEG!

Nach diesem Erfolg sind die Röhrsdorfer nun mit 13 Siegen bei gerade einmal 2 Niederlagen uneinholbar auf Platz 1 in der Tabelle und qualifizieren sich damit für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga im Mai. Die Gegner dort sind die zweite Mannschaft von St. Egidien und der Hennersdorfer SV, die die Tabellen der anderen beiden Bezirksklassestaffeln ebenfalls uneinholbar anführen. Am letzten Spieltag in Hainichen können wir es nun locker angehen lassen und für die eine oder andere Überraschung bezüglich der Aufstellung oder der Spielkleidung sorgen. Es wird spannend!


Meisterschaft in Sack und Tüten

April 11, 2010

In einem spannenden Spiel beim TV Vater Jahn Burgstädt machte der TSV Blau-Weiß Röhrsdorf durch einen 3:2 (22:25, 25:21, 25:21, 27:29, 23:21)-Auswärtserfolg klar.

Der Bericht wurde von volleywelt.de geklaut und spiegelt das Spiel aus Sicht der Gastgeber wieder:

Den aktuellen Spielbericht möchte ich mit einem Zitat von einem sehr sehr weisen Mann beginnen, der vor ca 4 Wochen bei einem Schiedsrichterlehrgang zu mir sagte: „Ein guter Schiedsrichter zeichnet sich dadurch aus, das er im Spiel quasi unsichtbar erscheint, nicht in den Mittelpunkt rückt und das Spiel entscheidet“.

Diesem Zitat folgenden war das Röhrsdorfer Schiedsgericht wirklich ausgezeichnet und souverän. Im ersten Spiel des Tages mussten wir uns jedoch erst gegen die Volleyballmannschaft Röhrsdorf messen, geleitet vom wie gewohnt und konstant in ihren Entscheidungen agierend Schiedsgericht aus Hartmannsdorf. Das Spiel begann für Burgstädt gut, was auch daran lag, dass die eine oder andere Röhrsdorfer Granate noch auf der Bank sahs. Mit 25:22 konnte man den ersten Satz für sich verbuchen.

Im zweiten Satz ein anderes Bild, der Tabellenführer konnte sich früh absetzen und den Vorsprung Stück für Stück vergrößern. Uns gelang es vorallem nicht die gegnerische Nr.7 in den Griff zubekommen. Zum Ende des Satzes konnten wir den Abstand zwar noch auf 21:25 verkürzen, mussten jedoch die Stärke der Röhrsdorfer anerkennen. Keine große Besserung war auch im 3. Satz nicht zuvermelden. Am Ende fehlt einfach etwas die Klasse um den Satz zu gewinnen. Wieder musste man sich mit 21:25 geschlagen gegeben.

Ein richtiger Spielfluss konnte aber auf beiden Seiten zu keiner Zeit aus diversen Gründen aufgebaut werden, obwohl schon versucht wurde mit 4 Ballberührungen zu agieren. Satz 4 wurde dann wieder zum Krimi. Uns gelang es nicht mehrere Satzbälle zu nutzen und Röhrsdorf kämpfte sich wieder auf 24:24 heran. Dann ging es im Schritttempo dem Ende entgegen. Bis dann beim Stand von 29:27 für uns, das Teilziel Tie Break erreicht wurde.

Auch Dieser entwickelte sich zu einem Krimi. Weder Röhrsdorf noch uns gelang es mehrfach Matchbälle zu nutzen. Beide Seiten mobilisierten die letzten Kräfte und der Nervenkitzel und die Spannung war greifbar. Obwohl sich der Lage bewusst, agierten beide Mannschaften risikofreudig. Das Spiel wäre vermutlich noch bis Sonntag Früh ohne Sieger gewesen, hätte uns das Schiedsgericht nicht diese Entscheidung abgenommen und den 5. Satz bei 21:23 beendet.