History

Die Geschichte der 1.Herrenmannschaft vom TSV Blau-Weiß Röhrsdorf „ Ein Traum wurde wahr “

Wie jedes Jahr, so auch im Frühling 1995, trafen sich die Volleyball-Verrückten der regionalen Junge Gemeinde Mannschaften und trugen ihr traditionelles Ephoralpokal-Volleyballturnier aus. Doch wer konnte schon ahnen, was in diesem Jahr geschehen sollte? Die Stärksten der Starken, die Verrücktesten der Verrückten, eben die, die sich am sehenswertesten in diesem kirchlichen Turnier bekriegten, sie waren es, die beschlossen haben eine Punktspielmannschaft zu gründen. Eine Schar von Spielern kam herbei, von den Jungen Gemeinden aus Wittgensdorf, aus Röhrsdorf sowie aus Rabenstein, die wohl bis heute die spielerisch stärkste Fraktion bildet. (Kleiner Scherz am Rande :o) ). Die Mannschaft bestand anfangs aus 9 Volleyballern. Damals ähnelte das Zusammenspiel jedoch noch einer Mischung aus den beliebten Ballspielen 2-Felder Ball und Ball über die Schnur.

Wer kennt sie nicht mehr, diese damaligen Freizeit-Volleyballgiganten? Rene´ Mühlig, Tobias Richter (beide heute noch aktiv in Röhrsdorf), Roy Petzold (damaliger Zuspieler, heute großzügiger Sponsor), Thomas Reuter (Leiter des JG Volleyballs in Röhrsdorf und weiterhin Trainingspartner der Röhrsdorfer), Sebastian Dick (frisch gebackener Papa – auf diesem Wege alles Gute!), Andreas Kempt, Robby Meyer (beide bis letzte Saison aktiv in der 2.Männermannschaft), Uwe Boden und Lutz Murawitz (Aufenthalt unbekannt – wer was weiß: Bitte melden).
1995 war das Jahr des Aufbaus. Um praktische Erfahrung mit dem Umgang des neuen „Geräts“ zu bekommen, startete die neu formierte Mannschaft zunächst bei einer Reihe von Hobbyturnieren. Als viel wichtiger wurde jedoch das Training angesehen, um sich wirklich verbessern zu können und für den anstehenden Start in die Bezirksklasse optimal gerüstet zu sein.

Der Start in den Punktspielbetrieb erfolgte in der Saison 1996/1997. Mit Dieter Höppner, der noch bis 1993 die Regionalligamannschaft Chemnitz-Schönau trainierte, hatte die Bezirksklasse-Mannschaft nun auch einen Dompteur gefunden, der mit viel Rat und Tat der jungen Mannschaft zur Seite stand.

Vollen Mutes und mit viel Energie und Kampfgeist ging das Team in die ersten Spiele. Auch viele Zuschauer aus Röhrsdorf wollten sich dieses – eher noch lustige Spektakel – nicht entgehen lassen. Und so endete so mancher Spaziergang im Volkshaus zu Röhrsdorf. Es war natürlich auch sehr clever gewesen, gestandene Bezirksklassegrößen nach Röhrsdorf ins Volkshaus einzuladen, denn es gelang ein ums andere Mal die gegnerischen Annahme- und Abwehr-Spezialisten an den heimtückischen Lüftungskästen verzweifeln zu lassen, die aus der Hallendecke herausragen. Wer schon einmal in dieser Halle gespielt hat, der weiß wovon ich spreche Prominentestes Opfer in dieser Saison war Aufstiegsanwärter Einheit Claußnitz, die mit 3:1 abgefertigt wurden. Und das alles gelang dieser, lieb formulierten „Hobbytruppe.“ Am Ende stand –trotz starker Auftritte- jedoch der vorletzte Tabellenrang zu Buche. Dies bedeutete Abstiegsrunde! Nach einigen weiten Reisen durch die unendlichen Weiten des Erzgebirges konnte die Klasse letztendlich in dieser ersten Bezirksklassesaison gehalten werden.

Alles in allem war die erste Saison wohl die Lustigste! Da konnte man sich schon einige Scherze erlauben! Ich denke da an solche Sachen, wie im 5. Satz (Stand 14:15 für die Gegner) einen Aufschlag fast senkrecht nach oben an die Decke zu machen (Ja, ja Lutz – Du hattest so manchen Spass auf Lager :o) ).

In der zweiten Bezirksklasse-Saison 1997/1998 konnte sich das Team ein wenig mehr Erfahrung ins Team holen. Mit Mike Gruner (vom CPSV) und Rene` Kreutziger (von Limbach) konnten 2 neue Leistungsträger verpflichtet werden. Doch auch der Ephoralpokal brachte wieder frische Früchte ans Tageslicht. Thomas Lauterbach und Mathias Vogel (beide von der JG Wittgensdorf) erhöhten die Zahl der Spieler. Alles in allem waren es aber dann auch wieder nur 10, denn Lutz, Uwe und Robby verließen das Team. Dieter Höppner musste das Traineramt aus beruflichen Gründen an Mike Gruner abgeben.

Mike brachte viele positive Energien in die Mannschaft und versprühte viel Optimismus. Dies brachte der jungen Truppe viel Selbstvertrauen. Er gestaltete das Training sehr abwechslungsreich. Oft war es echt erstaunlich mit welchen Geräten aus dem Geräteraum man doch Training machen kann. Oder dass man die Handballtore nicht nur zum Fußball- oder Handballspielen benutzen kann, sondern durch geschicktes Umlegen auch zum unten durch Krabbeln benutzen kann :-). Also akrobatisch hatten wir dann echt einiges drauf! Doch sollten die neuen Trainingsmethoden auch Erfolg bringen?

Es war erstaunlich, aber aus den ersten vier Spielen holte man 2 Siege, darunter auch ein Überraschungserfolg gegen den SV Union Milkau! Doch in der Folge hagelte es eine Vielzahl von Niederlagen und die Abstiegsrunde drohte! Doch Rettung wurde gefunden in Person von Heribert Quast, einem erfahrenen Zuspieler vom Chemnitzer PSV. Durch diese Verpflichtung Mitte der Saison gelang es uns aus noch vier ausstehenden Spielen drei Siege einzufahren. Dies bedeutete den sicheren Klassenerhalt.

Die Saison 1998/1999 sollte dann den triumphalen Einzug in die Bezirksliga bringen! Dieter Höppner übernahm erneut den Trainerposten. Allerdings verließen Andreas Kempt und Roy Petzold das Team. Zudem bekamen die Blau-Weißen eine Spielstätte gebaut – die neue Schulturnhalle mit einem farblich abgesetzten Volleyballfeld. Zur Halleneinweihung wurde der Röhrsdorfer Fangemeinde dann ein Leckerbissen serviert – denn die legendären Regionalligavolleyballer vom Chemnitzer PSV (u.a. Marcus Popp, Axel Roscher, Michael Staudinger) gaben ein Gastspiel. Noch heute ist dieses Spiel in aller Munde. Am Ende wurde es zwar eine erwartungsgemäße Niederlage, doch die Blau-Weißen konnten über lange Strecken des Spiels ganz gut mithalten. Ein ideales Vorbereitungsspiel!

Mit dieser Euphorie im Rücken starteten die Röhrsdorfer in die anstehende Saison und gewannen ein Spiel nach dem anderen. Einzig der Hennersdorfer SV konnte uns in dieser Saison sogar gleich 2mal besiegen. Am Ende standen wir auf Platz 1 was gleichbedeutend war mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde. (Dazu ein kurzer Exkurs: Die Bezirksklasse besteht aus 3 Staffeln. Die jeweils 3 ersten dieser Staffeln spielen in einer Aufstiegsrunde die 2 Aufsteiger in die Bezirksliga aus.)

In der Aufstiegsrunde trafen wir auf die beiden anderen Staffel-Ersten Aue-Brünlasberg und den Oberwiesenthaler SV. Es war ein Kopf- an Kopfrennen zwischen diesen 3 Teams. Keine andere Aufstiegsrunde war wohl Nerven aufreibender als diese! Erst der letzte Spieltag in Röhrsdorf sollte die Entscheidung bringen. Das erste Spiel gegen Aue ging mit 2:3 verloren. Das Auer Team revanchierte sich damit eindrucksvoll für die blamable Vorstellung (0:3), die sie zwei Wochen zuvor in eigener Halle abgeliefert hatten. Doch es war noch nichts verloren! Zwar hatten wir eine Woche zuvor in Oberwiesenthal verloren, aber dennoch war die junge gastgebende Mannschaft fest entschlossen dieses „Scheiß“ Spiel zu gewinnen. Durch einen bewundernswerten Husarenritt und den zahlreichen Fans im Rücken schafften wir es dieses Match mit 3:1 für uns zu entscheiden. Die Frage, die sich nun stellte: „Können wir mit dieser Leistung und unserer Stärke denn auch wirklich in der Bezirksliga mithalten?“

Wie jedes Jahr, so gab es auch vor der Saison 1999/2000 Zugänge und Abgänge. Thomas Reuter wechselte zum Lokalrivalen Burgstädt. Ansonsten änderte sich nicht viel. Mit dem 16-jährigen Thomas Richter kam ein neues Gesicht in die Mannschaft. Wie konnte es auch anders sein, wurde dieser Spieler im Ephoralpokal gesichtet Neuer Spielertrainer in dieser Saison wurde unser Zuspieler Heribert Quast. Diese Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt ein Glücksfall, da er versuchte aus allen Spielern noch mehr Leistung herauszuholen.

Das Auftaktspiel in der Bezirkliga endete unglücklich mit 2:3 gegen den Brander VV (der heutige SSV 1991 Brand Erbisdorf), der sich auch in den kommenden Jahren als Stolperstein für die Röhrsdorfer erweisen sollte! Es folgte eine ganze Reihe von Siegen. Die Teams, die in der Tabelle hinter Röhrsdorf standen wurden souverän besiegt, die vor uns standen besiegten uns. Einen Überraschungserfolg gab es aber auch. Mit dem Achtungserfolg gegen den CPSV II im Meisterschaftsendspurt konnten wir in der Saison ein Ausrufezeichen setzen und dieser Mannschaft dadurch den Aufstieg vermiesen.

Blau – Weiß Röhrsdorf landete in dieser Saison auf Rang 4 der Tabelle und erzielte damit das beste Meisterschaftsergebnis bis zum heutigen Tag.

Für das zweite Jahr in der Bezirksliga 2000/2001 versuchten wir uns noch einmal gezielt zu verstärken. Mit Mathias Keune aus dem niedersächsischen Braunschweig konnte Röhrsdorf einen erfahrenen Oberliga-Trainer gewinnen. Zudem stieß mit Mathias Walther vom Bezirksliga-Absteiger Aue-Brünlasberg ein neuer Leistungsträger zum Team. Auch größenmäßig konnten wir uns verstärken: Der Ephoralpokal brachte den 2,03m großen Stefan Uhlig in unseren Kader.

Keuntje (wie wir unsern Coach liebevoll nannten) gab uns allen zu verstehen, dass wir eigentlich in der Bezirksliga nichts zu suchen hätten, sondern jeder von uns mindestens in der 2.Bundesliga spielen könnte wenn nicht gar müsste ! Deshalb wurde jetzt härter trainiert als unter seinen Vorgängern! Auch taktisch konnten wir große Fortschritte erzielen.

Am Anfang dieser 2. Bezirksligasaison lief alles wie geschmiert. Röhrsdorf hatte nach 6 Spielen bereits 4 Siege eingefahren und hatte damit bereits fast den Klassenerhalt gesichert. Zum Glück muss man sagen. Denn danach hagelte es eine Niederlage nach der anderen – 6 Spiele in Folge gingen verloren. Teilweise spielte das Team so lustlos und emotionslos, dass es nicht mehr auszuhalten war. Schließlich gingen Trainer und Mannschaft getrennte Wege. Auf diesem Wege wünschen wir Mathias für seine Zukunft im Volleyballgeschäft Alles erdenklich Gute. Rene´ Mühlig übernahm als Interimscoach die Leitung der Mannschaft bis Saisonende. In den letzten 4 Spielen holte das Team noch 3 Siege. Dies bedeutete mit Platz 7 den endgültigen Klassenerhalt und ein weiteres Jahr in der Bezirksliga.

Die zunächst letzte Bezirksligasaison stand in der Spielzeit 2001/2002 auf dem Programm. Eine junge Mannschaft wollte versuchen den Abstieg, der noch in der vorangegangenen Saison knapp abgewendet werden konnte, zu verhindern. Leider verließ uns Mathias Walther in der Sommerpause in Richtung Rodewischer Teufel, die er in dieser Saison dann auch zum Aufstieg führte.

Zunächst starteten wir mit einer Serie oder besser gesagt mit einem festen Schema, das wie folgt aussah: Wir verloren immer 3 Spiele und das 4.Spiel gewannen wir wieder. Schnell hatten die Röhrsdorfer dadurch die Rote Laterne inne. Die einst erfolgshungrige Mannschaft resignierte zusehends, da u.a. 4 Spiele in dieser Saison mit 2:3 in die Hose gingen. Darunter auch Spiele, die in den vorherigen Jahren noch gewonnen werden konnten. Das junge Team war der Verzweiflung öfters Nahe als dem Sieg. Dennoch gab das Team bis zum Ende nicht auf und uns gelangen am letzten Heimspieltag gegen Limbach II und Milkau mit jeweils 3:2 noch 2 Achtungserfolge. Damit schielten wir hoffnungsvoll auf einen Nichtabstiegsplatz. Doch um die Klasse zu halten, hätten wir im abschließenden Spiel in Auerbach – gegen die wir noch nie gewinnen konnten – gewinnen müssen. Doch die Hoffnungen wurden beim klaren 0:3 völlig zerschmettert. Damit war der Abstieg eigentlich besiegelt! Uneigentlich fand in der Sommerpause noch eine Relegationsrunde statt, in der wir – wie auch Burgstädt – gegen den Brander VV den kürzeren zogen.
Völlig überraschend konnten wir in dieser Saison den Bezirkspokal gewinnen. Im Finale bezwangen wir Limbach II mit 3:2. Auf Grund dessen qualifizierten wir uns für den sächsischen Pokalwettbewerb in dem jedoch der SV Diera eine Nummer zu groß für uns war und damit das Pokal-Aus in Runde 1 bedeutete.

2002/2003
Da die Mannschaft in der Abstiegssaison sehr eingerostet erschien war klar, dass neue Gesichter in die Mannschaft mussten. Das Team musste neu geformt, eine neue Ära eingeleitet werden. Junge, frische, talentierte und trainingslüsterne Spieler müssen her um unter Anleitung der erfahrenen Spieler das Team neu zu beleben. Doch leider verließen uns mit Mathias Vogel und Heribert Quast 2 wichtige Leistungsträger der vergangenen Bezirksliga-Jahre. Als neuer Trainer versuchte sich in der anstehenden Saison Tobias Richter als Spielertrainer. Zudem kamen mit Marcus Starke (Fortschritt Mittweida) und Tobias Fensch (CPSV Jugend) sowie Andreas Müller (2.Mannschaft) 3 neue erfolgshungrige und talentierte Spieler in den Kader.

In den ersten Saisonspielen konnte Röhrsdorf von den Erfahrungen aus der Bezirksliga profitieren, wo noch jeder Ball hart umkämpft war. Die Gegner hatten ein ums andere Mal das Nachsehen. Die sehenswerteste Aktion dieser Saison lieferte wohl Marcus, als er per Fallrückzieher einen abgefälschten Ball ins gegnerische Feld zurück schoss. Doch einen Flecken bekam unsere Weiße Weste, als wir daheim gegen den SV Linda völlig unnötig verloren. Kurz nach der Winterpause und noch vor den anstehenden Relegationsspielen konnten wir noch einen Transfercoup landen, indem wir Danilo Härtzer (USG Chemnitz) verpflichteten. Mit seiner Hilfe und durch seine Erfahrung verloren wir bis zur Aufstiegsrunde kein Spiel mehr.

Die Aufstiegsrunde war dann wieder die gewohnte Lotterie: 2aus3. 2 Teams hoch in die Bezirksliga, die andere Mannschaft trotz sehr guter Saison leider „zurück zur Badstraße“ oder anders gesagt ein weiteres Jahr Bezirksklasse. In der Relegationsrunde zur Bezirksliga 2002/2003 trafen aufeinander: Röhrsdorf, Textima Süd Chemnitz IV und die Altbekannten Claußnitzer. Klarer Favorit war damals Textima Chemnitz. Ein unheimliches Potential steckte in dieser jungen Mannschaft. In einem Testspiel Mitte der Saison hatten wir keine Chance. Bereits nach den ersten beiden Spieltagen dieser Aufstiegsrunde hatte wir 3 Siege eingefahren, darunter 2 gegen Textima. Das bedeutete, dass wir es in Claußnitz ruhig angehen lassen konnten. Alles in allem setzten wir uns in dieser Relegationsrunde völlig überraschend und sogar ohne Niederlage durch. Als zweiter Aufsteiger qualifizierte sich Claußnitz für die Bezirksliga.

Die Spielzeit 2003/2004 starteten wir gegen den Landesklasse-Absteiger Rodewisch. Von der Aufstiegseuphorie getragen fegten wir diese vom Parkett Aus den ersten 3 Spielen holten wir 2 Siege! Doch dann kam unglücklicher Weise schon sehr bald die Ernüchterung mit zwei klaren 0:3 Niederlagen gegen Aue und Adorf! Nun wusste jeder im ehemaligen Freudenstadl was die Stunde geschlagen hat. Der Abstiegskampf hatte begonnen. Nach 3 weiteren Niederlagen und dem Ende der HInrunde kehrte uns Marcus Starke (heute CPSV II) den Rücken und wechselte zu Ligakonkurrent Claußnitz.

Zu Beginn der Rückrunde konnte das nunmehr aus 10 Spielern bestehende Team einen 3:1 Sieg gegen den SSV 1991 Brand-Erbisdorf (ehemals Brander VV) erringen. Dies sollte Selbstvertrauen und Zuversicht für die kommenden Partien geben! Zwar verloren wir folgenden Heimspieltag gleich das erste Spiel gegen Aue, jedoch gewannen wir das 2.Spiel gegen Rodewisch erneut deutlich. Nach diesen zwei Siegen zu Beginn der Rückrunde glaubten die Röhrsdorfer wieder an sich. Der drohende Abstieg konnte aus eigener Kraft verhindert werden. Doch leider spielten da die weiteren Ligakonkurrenten nicht mit und verdarben uns den Klassenerhalt. Wir verfehlten den Klassenerhalt letztendlich unglücklich knapp: um einen Sieg.

In der Saison 2004/2005 wollten die Röhrsdorfer, trotz aller Enttäuschungen aus dem Vorjahr, wieder angreifen und oben mitspielen! Neuzugänge wurden diesmal keine verpflichtet, da wir der Auffassung waren, dass das Saisonziel Platz 1-4 auch mit den aktuellen Spielern erreicht werden kann. Dies traf zunächst auch zu. Die Röhrsdorfer in der Besetzung mit Rene´Mühlig, Rene´Kreutziger, Tobias Richter, Thomas Richter, Mathias Vogel, Tobias Fensch, Danilo Härtzer, Stefan Uhlig und Andreas Müller errangen einen Sieg nach dem anderen. Schon zu Saisonmitte konnte damit gerechnet werden, dass die Aufstiegsrunde erreicht werden würde. Kein Konkurrent war so stark, dass er es ernsthaft mit uns hätte aufnehmen können. In dieser Saison bekamen alle Spieler ausreichend Einsätze und die Stimmung in der Gruppe war ausgezeichnet. Mit 14 Siegen und 2 Niederlagen, die am Saisonende gegen SV Union Milkau II und den TSV Fortschritt Mittweida passierten, gingen wir in die Aufstiegsrunde.

In der Relegationsrunde trafen die Mannen um Spielertrainer Tobias Richter auf unsere alten Bekannten aus Brand Erbisdorf und den VfL Wildenfels. Gleich zum Auftakt konnten wir einen Tie-Break Erfolg in Wildenfels verbuchen, auch Brand Erbisdorf konnte gewinnen. Ab der zweiten Runde hatten wir arges Verletzungspech. Sowohl Stefan Uhlig als auch Thomas Richter verletzten sich. Wir kassierten eine deutliche 1:3 Schlappe. Dies hätte uns den Aufstieg kosten können! Als sich dann auch noch Mathias Vogel beim Abschlusstraining vor der dritten Runde verletzte, war die Sorge riesig groß. Doch was dann am Heimspieltag folgte war ein riesengroßer Krimi a la` Hitchcock! Im ersten Spiel gegen Wildenfels hätten wir alles klar machen können. Ein Sieg hätte gereicht, um uns für die Bezirksliga zu qualifizieren. Aber die Wildenfelser wuchsen über sich hinaus und schlugen uns im Tie-Break. Nun war ein Sieg gegen Brand-Erbisdorf Pflicht! In einem „harten Fight“ konnten wir Brand-Erbisdorf mit 3:1 schlagen. Nun hieß es rechnen! Eine äußerst komplizierte Konstellation war nach diesem Ergebnis aufgetreten. Jedes Team hatte zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto, nun wurden die Sätze ausgezählt. Brand-Erbisdorf hatte +1 Satz, wir 0, und Wildenfels -1 Satz. In einem Wimpernschlagfinale konnten letztendlich Brand-Erbisdorf und Röhrsdorf feiern. Aber was war mit Wildenfels? Mit einem Satz am Aufstieg gescheitert, dass hatte diese sympathische Truppe aus dem Erzgebirge nicht verdient. Und der „Volleyballgott“ hatte ein Einsehen. Eine glückliche Konstellation in der Landesklasse ermöglichte es, dass doch alle 3 Teams aufsteigen durften. So eine enge Aufstiegsrunde hat es zuvor noch nicht gegeben. Eine von unserer Mannschaft dominierte Bezirksklassesaison endete in einer total verrückten Aufstiegsrunde zur Bezirksliga mit anschließendem, wohlverdientem Happy End für alle 3 Teams.

In der Saison 2005/2006 starteten wir, bis heute zum letzten Mal, in der Bezirksliga.

2006/2007

2007/2008

2008/2009

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