Röhrsdorf gibt nochmal richtig Gas

April 18, 2011

Letzter Heimspieltag Der TSV Blau-Weiß Röhrsdorf siegt gegen ESV Lok Adorf sowie die Herren vom SV Union Milkau.

Nach einer durchwachsenen Bezirksliga-Saison gaben die Herren vom TSV Blau-Weiß Röhrsdorf zum Saisonende nochmals richtig Gas. Am 9. April empfingen sie in der Turnhalle der Röhrsdorfer Grundschule den ESV Lok Adorf sowie die Herren vom SV Union Milkau. Der Tabellenletzte Adorf stand bereits vor dem Spiel als Absteiger fest. Für die Lok-Herren bestand nur noch die Möglichkeit, ihr Punktekonto zu verschönern. Bei den Gastgebern ging es dagegen darum, sich einen guten Platz im Mittelfeld zu sichern. Gut aufgelegt und unterstützt von den Fans zeigten sich die Röhrsdorfer im ersten Spiel gegen Adorf reichlich überlegen.

Vor allem am Block agierten sie gut und machten den Lok-Herren das Leben schwer. Nach einem 25 zu 18 und 25 zu 14 fingen die Röhrsdorfer jedoch im 3. Satz an zu straucheln. Adorf witterte die Chance, mit einem Satzgewinn im Spiel zu bleiben, doch die Röhrdorfer ließen sich nicht lumpen und holten sich mit einem knappen 25 zu 22 den 1. Tages-Sieg. Auch im Spiel gegen Milkau konnte Blau-Weiß-Röhrsdorf einen 3 zu 0 Sieg für sich verbuchen.

Hier der Link zum Fernsehbericht (Es wird ein flv-Player benötigt)

Quelle: http://www.kabeljournal-chemnitzer-land.de

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Kabeljournal war beim „Volleyball-Wunder“ von Röhrsdorf dabei

März 26, 2011

Das Wunder von Röhrsdorf Röhrsdorf – Es schien vorher das Ergebnis schon fest zu stehen. In der Bezirksliga trafen die 1. Herren des TSV Blau-Weiß Röhrsdorf auf die SSV St. Egidien I. Da die Tillinger bereits im Hinspiel souverän siegten, gingen sie auch als haushoher Favorit in das Rückspiel in der Schulturnhalle Röhrsdorf. Zu Beginn des Spiels gewann die Sport- und Spielvereinigung durch konstante Blöcke und harte Sprungaufschläge schnell die Oberhand und konnte ihre Klasse ausspielen. Sie sicherten sich damit den 1. Satz mit 16:25.

Danach schienen jedoch die Blau-Weißen Liganeulinge aufzuwachen. Mit einer sehr guten Teamleistung wendeten sie das Blatt im 2. Satz und siegten 25:18. Dieses Bild zog sich in den 3. Satz immer sicherer spielende Röhrsdorfer gegen sichtlich verunsicherte Tillinger. Deren Trainer Detlef May wurde immer unruhiger, jedoch half am Ende nichts für die Gäste aus St. Egidien der TSV Blau-Weiß Röhrsdorf siegte auch im 3. und 4. Satz mit jeweils 25:21 und 25:10.

Damit war nach Worten des Vereins das Wunder von Röhrsdorf perfekt. Denn diese kämpfen immer noch um den Klassenerhalt.

Hier der Link zum Bericht zum Fernsehbericht (Es wird ein flv-Player benötigt)

Quelle: http://www.kabeljournal-chemnitzer-land.de


Liganeuling überrascht im Abstiegskampf

März 22, 2011

Ob es das Regionalfernsehen vom Kabeljournal Röhrsdorf, die Option auf einen zweiten „Blau-Weißen“-Libero, der Besuch des ein oder anderen interessierten Gastes aus dem Chemnitzer Umland, die lautstarke Fankulisse oder einfach die Außenseiterrolle des Liganeulings aus Röhrsdorf war, der wahre Grund für die beiden Überraschungssiege gegen St. Egidien und Göltzschtal lag wahrscheinlich in der kämpferischen Einstellung der Hausherren.

Doch davon war zu Beginn der ersten Partie gegen die Gäste aus St. Egidien nichts zu spüren. Mit knallharten Sprungaufschlägen punktete „Tillingen“ im ersten Satz nach Belieben und sicherte sich recht locker den ersten Durchgang.

Nach dieser herben Satzniederlage folgte das „Wunder von Röhrsdorf“. Eine Erklärung, wie es zu dieser „Blau-Weißen“-Leistungssteigerung kommen konnte, kann ich bis heute nicht finden. Wer einen Analyseversuch ob der wundersamen Spielwende starten möchte, benutze bitte die Kommentarfunktion 🙂 Glaubt man der (unbestätigten) Aussage von TSV-Urgestein René Mühlig, dann war der 3:1-Erfolg zugleich der erste Pflichtspielsieg über den SSV St. Egidien.

Der gleiche Spielverlauf bot sich den zahlreichen Fans dann auch in der zweiten Partie des Tages. Denn auch gegen die „Teufel aus dem Göltzschtal“ ging der erste Durchgang in die Binsen. Zudem war gegen die starken VSV-Hauptangreifer zunächst kein Röhrsdorfer Kraut gewachsen. Und auch hier kam es im zweiten Durchgang zur unverhofften Spielwende. Anmerkung: Die gelbe Karte für TSV-Routinier René Kreutziger wird es wohl nicht gewesen sein, um die Röhrsdorfer auf die Siegerstraße zu führen. Wer auch hier eine angemessene Spielanalyse liefern kann, benutze bitte erneut die Kommentarfunktion 🙂 Liest man den Göltzschtaler Spielbericht, so haben wir (nur) aufgrund der lautstarken Unterstützung unserer Fans gewonnen.

Resümee: Können die „Blau-Weißen“ die gezeigte Leistung auch in den restlichen Saisonspielen abrufen, besteht eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.

Der Fernsehbeitrag zum Heimspiel ist seit heute morgen (25.03.2011) eine Woche lang in das Kabelnetz eingespeist. Die Sendung läuft 5 x täglich um 10:00 / 15:00 / 18:30 / 21:00 / 23:00 Uhr im KabelJournal.

Im Internet ist der Beitrag ab Anfang der Woche unter: http://www.kabeljournal-chemnitzer-land.de zu sehen.

Spielinformationen:
TSV Blau-Weiß Röhrsdorf I – SSV St. Egidien I 3:1 (16:25, 25:18, 25:21, 25:10)
TSV Blau-Weiß Röhrsdorf I – VSV Fortuna Göltzschtal I 3:1 (17:25, 25:18, 25:18, 25:21)

Freie Presse vom 22.03.2011

Spielfaden reißt plötzlich

Volleyball-Bezirksliga: Tillinger ab Satz 2 von der Rolle

St. Egidien – Die SSV St. Egidien ist mit leeren Händen vom Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Röhrsdorf zurückgekehrt. Die Mannschaft kassierte eine 1:3-Niederlage. Das war die siebente Pleite für die Tillinger in der laufenden Saison.

Dabei sah es im ersten Satz nach einer klaren Angelegenheit aus. St. Egidien startete furios und führte schnell mit 13:2. Den Auftaktsatz konnten die Gäste schließlich auch mit 25:16 für sich entscheiden. Aber: Ab dem zweiten Satz lief plötzlich nichts mehr zusammen. Die Gastgeber spielten sich mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer in einen regelrechten Rausch. „Wir haben überhaupt kein Mittel mehr gegen die Aufschläge von Blau-Weiß gefunden“, sagte SSV-Teamchef Detlef May. Bei seinem Team setzte plötzlich Nervenflattern ein. Dadurch konnte Röhrsdorf den zweiten, dritten und vierten Satz sicher gewinnen.

Bis zum Wochenende müssen die Tillinger, die mit 14:14 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz stehen, wieder zur Normalform finden. Dann stehen schließlich die schweren Heimspiele gegen Lichtenstein und Göltzschtal auf dem Spielplan. (hof)

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